Transpositionsrechner
So liest du das Ergebnis
Ein positives Intervall verschiebt die notierten Töne nach oben, ein negatives nach unten. Entscheidend ist, für welches Instrument die vorhandene Stimme bereits notiert ist — nicht nur, welches Instrument du selbst spielst. Der Rechner erhält dieselbe klingende Tonhöhe, einschließlich der Oktave.
Drei Beispiele ab Konzertton
- Konzertton → B-Klarinette oder B-Trompete: +2 Halbtöne. Ein notiertes C4 wird D4.
- Konzertton → Es-Altsaxophon: +9 Halbtöne. C4 wird A4; −3 wäre eine Oktave zu tief.
- Konzertton → B-Tenorsaxophon: +14 Halbtöne. C4 wird D5; +2 wäre eine Oktave zu tief und ist nicht dasselbe Ergebnis.
Was der Rechner nicht macht
Er berechnet das Intervall lokal im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung oder Upload. Er arrangiert keine Stimmen, prüft keinen Tonumfang und ändert keinen Notenschlüssel. Die Auswahl gilt für die übliche moderne Notation; bei der Bassklarinette ausdrücklich für den Violinschlüssel. Sonderstimmungen und historische Notationsweisen sind nicht abgedeckt.
Solfa kann PDF-Seiten und Bilder derzeit zwischen −12 und +12 Halbtönen transponieren. Größere Abstände zeigt der Rechner korrekt an und kennzeichnet sie als außerhalb dieses Bereichs. Eine gemischte Partitur lässt sich nicht pro Instrument unterschiedlich verschieben.
Musikalische Grundlage
Fragen
Ist der Transpositionsrechner kostenlos?
Ja. Die Berechnung läuft direkt im Browser, ohne Konto, Upload oder Credits. Das Transponieren einer PDF-Seite oder eines Bildes in Solfa ist eine getrennte Funktion.
Warum braucht das Tenorsaxophon +14 statt +2?
Das Tenorsaxophon klingt eine große None tiefer als notiert, also eine Oktave plus einen Ganzton. Für dieselbe klingende Lage muss die Konzertton-Stimme deshalb um +14 steigen.
Kann ich ein Intervall über +12 direkt in Solfa verwenden?
Nein, der aktuelle Solfa-Regler reicht von −12 bis +12. Ein kürzeres Intervall kann zur gleichen Tonart führen, verändert aber die klingende Oktavlage.